Aktuelles
September 2010:
Neuer Standort eines automatischen externen Defibrillator (AED) im Flurhofpark Wil
Leben retten lernen und anwenden!
Erstmals wird ein AED-Gerät in einem Wohnquartier in Wil platziert. Der Flurhof-Wohnpark im Lindenhofquartier weist über 32 Wohnungen aus. Anfang September wurden die Anwohner an einer freiwilligen Informationsveranstaltung über die Handhabung des Gerätes sowie der lebensrettenden Sofortmassnahmen instruiert.
Initialisiert wurde das Projekt durch die im Flurhof-Wohnpark ansässige Firma First-Responder.ch, welche in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Frühdefibrillation, dem Gerätelieferanten Procamed sowie der Liegenschaftbesitzerin Reishauser Stiftung die notwendigen finanziellen Mittel für die Realisierung bereit stellten.

Standortpremiere
Der Förderverein Frühdefibrillation hat zum Zweck, die Platzierung von AED-Geräten sowie die Ausbildung in den lebensrettenden Sofortmassnahmen in der Region zu fördern und zu unterstützen. Seit seinem siebenjährigen Bestehen hat sich der Verein an über 170 Platzierungen von AED-Geräten finanziell und beratend beteiligt. Dies hauptsächlich in öffentlichen Gebäuden oder Unternehmen. Die Platzierung in einer Wohnüberbauung ist erstmalig und soll Erkenntnisse für weitere zukünftige Platzierungen schaffen.
Jeder kann helfen
Über 80 Prozent der plötzlichen Herz-/Kreislaufstillstände geschehen erwiesenermassen im privaten Umfeld zu Hause oder in der Freizeit. Mehrheitlich betroffen sind Männer und Frauen ab 50 Jahren. Hin und wieder auch viel jüngere Menschen mit akuten Herz-Rhythmusstörungen. Jährlich sterben über achttausend Menschen am plötzlichen Herztod, die meisten davon zu Hause ohne Möglichkeit diesen Herz-Notfall überleben zu können. Die Platzierung von AED-Geräten hat zum Ziel, die möglichst frühe Defibrillation zu ermöglichen. Begleitet muss dies immer von der sofortigen Alarmierung des Rettungsdienstes 144 und den sofort eingeleiteten Basis-Massnahmen (Beatmung sowie Herzmassage) sein. Im bezeichneten Umfeld sollte so innerhalb von drei Minuten ein lebensrettender Stromstoss erfolgen. Somit kann die Rettungskette gestärkt und ein Überleben, ohne bleibende Schäden für die Betroffenen ermöglicht werden. Der Einsatz eines AED-Gerätes ist kinderleicht und kann von jedermann bzw. jederfrau eingesetzt werden.
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August 2010:
AED Gerät für die Firma Wick AG Frauenfeld.
Neu ist der Fleischwarenbetrieb Wick AG in Frauenfeld, seit dem 9. Juni 2010 mit einem AED-Gerät und einem Notfallrucksack ausgerüstet.
In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum AED am Kantonsspital Frauenfeld, wurde ein Sicherheits und Ausbildungskonzept speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen für die Firma Wick AG erstellt.
Darin enthalten ist auch die Platzierung eines AED Gerätes vom Typ Lifepak 1000. Dieses Gerät ist kompatibel mit den Geräten des Rettungsdienstes Frauenfeld. Dies gewährleistet eine effiziente Zusammenarbeit im Ernstfall, welche für den Betroffenen im Herz-Kreislaufstillstand elementar ist. Das Gerät kann bei einem Herz-Kreislaufstillstand mit Kammerflimmern sofort eingesetzt werden, was die Überlebenschancen deutlich erhöht.
17 Mitarbeiter des Unternehmens wurden durch den Rettungsdienst Frauenfeld in der Alarmierung des 144, Basic Life Support sowie in der Anwendung des AED professionell geschult. In einem weiteren Schritt, werden nochmals 7 Mitarbeiter speziell in den Erste Hilfe Massnahmen geschult.
Der Support um das AED Gerät und des Notfallrucksacks stellt der Rettungsdienst Frauenfeld sicher. Der Standort des AED Gerät wurde auch der Sanitätsnotrufzentrale 144 in Frauenfeld gemeldet, so dass dieses Gerät auch im Quartier ausserhalb der Firma eingesetzt werden kann.
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Juni 2010:
Das gefällt uns: Zwei neue AED-Geräte in Jonschwil
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Hallenbad Sirnach verfügt neu über ein AED-Gerät
Kürzlich wurde in der Hallenbad- und Schulanlage Grünau in Sirnach ein automatischer externer Defibrillator (AED) in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Frühdefibrillation platziert. Damit das Gerät bei einem möglichen Einsatz auch effizient eingesetzt werden kann, wurde das Personal der Grünau-Anlage durch das Kompetenzzentrum des Rettungsdienstes Frauenfeld ausgebildet.
Öffentliche Anlagen wie das Hallenbad Grünau mit der dazugehörenden Schulanlage werden immer mehr mit AED-Geräten ausgerüstet. Somit kann im Fall eines plötzlichen Herzstillstandes schnell und effizient geholfen werden. Nach der Platzierung eines AED-Gerätes im Gemeindezentrum Dreitannen und bei der Feuerwehr Sirnach ist dies nun der dritte AED in öffentlichen Anlagen in Sirnach.
Bademeister Jürg Locher mit dem AED-Gerät
Die ersten Minuten entscheiden
Entscheidend für die Überlebenschancen bei Patienten mit einem plötzlichen Herzstillstand sind die ersten Minuten. Wird der Patient umgehend durch Herzmassage und Beatmung versorgt, steigen die Chancen erheblich. Ein AED-Gerät unterstützt diese Tätigkeiten und führt die Ersthelfer akustisch und visuell durch die lebensrettenden Sofortmassnahmen. Falls notwendig kann mit dem AED-Gerät defibriliert werden. Die Einleitung der lebensrettenden Sofortmassnahmen sowie der Einsatz des AED-Gerätes stellen eine optimale Versorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicher.
Ausbildung
Ein Grossteil der im öffentlichen Dienststehenden Mitarbeiter der Gemeinde Sirnach sind in den lebensrettenden Sofortmassnahmen sowie im Umgang mit dem AED-Gerät ausgebildet. Zudem verfügt die Gemeinde Sirnach über eine First-Responder-Einheit, welche durch Angehörige der Feuerwehr Sirnach sichergestellt wird. Diese kommt im Notfall schon seit einiger Zeit zum Einsatz. Die Ausbildung wird durch die Kompetenzzentren der Rettungsdienste Frauenfeld oder der Spitalregion Fürstenland Toggenburg durchgeführt.
Förderverein Frühdefibrillation
Seit Gründung des Fördervereins vor rund sechs Jahren konnten im Wirkungsgebiet Fürstenland Toggenburg und Thurgau bereits einige Hundert AED-Geräte platziert werden. Der Förderverein unterstützt finanziell die Platzierung von AED-Geräten. Zudem wird auf die Ausbildung im Bereich der lebensrettenden Sofortmassnahmen grossen Wert gelegt. So wird auch die Beschaffung im Hallenbad Grünau durch den Förderverein in der Beschaffung unterstützt.
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Mai 2010:
Daniel Bischof und Markus Hebeisen sind anlässlich der 6. ordentlichen Generalversammlung des Fördervereins in den Vorstand gewählt worden.

Protokoll der 6. ordentlichen GV
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April 2010:
6. ordentliche Generalversammlung 2010 >> Einladung
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Januar 2010:
Artikel zum öffentlichen AED in Frauenfeld in der Frauenfelder Woche Artikel zum öffentlichen AED in Wil in der Wiler Zeitung
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Dezember 2009: Öffentlicher AED am Bahnhofplatz in Frauenfeld
In Frauenfeld auf dem Bahnhofplatz konnte am 16. Dezemnber 2009 mit Unterstützung des Fördervereines der zweite öffentliche AED im EInzugsgebiet in Betrieb genommen werden.

Medienmitteilung
November 2009: Aktuelle AED Standortliste Aktuelle Liste von First-Responder-Teams
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Oktober 2009: Ersthelfer retten mit AED-Gerät Leben!
Ein abgedroschener Spruch? Bei weitem nicht! In der Stadt Wil konnte Dank dem Einsatz eines AED-Gerätes und der Anwendung der lebensrettenden Sofortmassnahmen durch die Helfer eine Patientin erfolgreich reanimiert werden. Die etwas über 50 Jahre alte Patientin wurde bei bestehendem Kammerflimmern durch ein AED-Gerät der Marke LP 500 defibrilliert. Bereits nach der ersten Defibrilation war wieder ein Herzrhythmus vorhanden. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes der Spitalregion Fürstenland Toggenburg war der Puls tastbar und die Patientin atmete wieder selbständig.
Genau solche Einsätze bestärken uns im Kampf gegen den plötzlichen Herztod und machen uns sicher, dass es sich bei der Platzierung von AED-Geräten und der Ausbildung von Ersthelfern in den lebensrettenden Sofortmassnahmen um eine sinnvolle Sache handelt.
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Juni 2009: AED-Gerät rund um die Uhr verfügbar
Das Hotel-Restaurant Freihof am Schwanenkreisel in Wil besitzt seit geraumer Zeit einen Automatischen Externen Defibrillator (AED). In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Frühdefibrillation hat sich der Betreiber des Hotel-Restaurant Freihof, Armin Signer bereit erklärt, sein AED-Gerät auch ausserhalb der Öffnungszeiten bei Notfällen zur Verfügung zu stellen. Somit kann das Netz der dauerhaft zugänglichen AED’s im Raum Wil bedeutend verbessert werden.
AED-Geräte retten Leben! In den vergangen Jahren wurde die Stationierung von AED-Geräten sowie die Ausbildung in den lebensrettenden Sofortmassnahmen bedeutend verbessert. Der Förderverein Frühdefibrillation hat sich zum Ziel gesetzt, diese Massnahmen voranzutreiben und die Sensibilisierung der Bevölkerung zu verstärken. Im Wirkungskreis des Fördervereins wurden in den letzten fünf Jahren mehr als 180 AED-Geräte in Zusammenarbeit mit dem Verein stationiert und die lebensrettenden Sofortmassnahmen mit den betroffenen Personen ausgebildet und trainiert.
Im Herzen von Wil
Einer dieser AED’s ist im Hotel-Restaurant Freihof in Wil stationiert. Dem Wirt Armin Signer, selber Mitglied des Fördervereins, ist die Sicherheit seiner Gäste ein grosses Anliegen. Das Hotel-Restauran Freihof liegt mitten im Zentrum der Stadt Wil und ist somit aus Sicht des Fördervereins ein optimaler Standort für einen AED. Mit der Fussgängerzone Obere Bahnhofstrasse, welche beim Hotel-Restaurant Freihof beginnt grenzt der Betrieb an einen der meist frequentierten Orte in der Stadt Wil.
24 Stunden verfügbar
Im Gespräch mit dem Vorstand des Fördervereins Frühdefibrillation hat sich Armin Signer sofort bereit erklärt, seinen AED auch ausserhalb der Öffnungszeiten des Gastbetriebes zugänglich zu machen und bei Notfällen zur Verfügung zu stellen. Bei einem Notfall kann während der Nacht beim Hoteleingang die Nachglocke betätigt und beim Portier der AED verlangt werden. Ebenfalls ist das Personal des Hotel-Restaurants Freihof in der Anwendung des AED’s ausgebildet. Neben dem ersten öffentlichen AED auf dem Bahnhofplatz ist nun auch im Raum Obere Bahnhofstrasse ein AED-Gerät während 24 Stunden öffentlich zugänglich. Ein weiterer grosser Schritt im Kampf gegen den plötzlichen Herztod.

Armin Signer mit dem AED vor dem Hoteleingang
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April 2009:
Das gefällt uns? Weiterbildung am AED in der Tonhalle Wil.
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März 2009: Bericht zur GV 2008 vom 18. März 2009 in Wil
Bundesrat Merz weckt Interesse für AED‘s
Der Förderverein Frühdefibrillation hielt am vergangenen Freitag die Generalversammlung über das fünfte Vereinsjahr ab. Wiederum konnte im 2008 mehrere Automatische externe Defibrillatoren (AED) im Gebiet Wil, Fürstenland und Thurgau mit der Unterstützung des Fördervereins platziert werden. Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Installation des ersten öffentlichen AED-Geräts auf dem Bahnhofplatz in Wil.
Die vermehrte Thematisierung der AED-Geräte in den Medien und durch die Behörden zeigte sich auch im Bereich der Anfragen beim Förderverein eine steigende Tendenz. Vor allem der Fall von Bundesratz Merz sorgte zeitweise für grosses Interesse an den AED-Geräten. Präsident Christian Hollenstein stellte jedoch in Frage, ob die Sensibilisierung im gewünschten Ausmass stattgefunden hat. Vor allem in den Köpfen der Politiker müssen noch einige Schritte gemacht werden, fügt er weiter an.
Qualität vor Quantität
Nach dem Vorfall Merz wurde der Förderverein vermehrt kontaktiert. Vielfach beschränkten sich die Anfragen darauf, so schnell wie möglich ein AED-Gerät zu beschaffen und aufzustellen. Dies jedoch genügt alleine nicht, einen gezielten und erfolgsversprechenden Einsatz des Gerätes sicherzustellen. Eine dazugehörende Schulung sowie die Integration in die Rettungskette ist für den Erfolg unerlässlich. Der Förderverein hält an dieser Philosophie fest um bietet nach wie vor ein Gesamtpaket im Bereich Beratung und Vermittlung an.
Präsident Christian Hollenstein informierte über das aktuelle Vereinsgeschehen.
170 Standorte
Mit der Beratung und Unterstützung des Fördervereins konnten im vergangen Jahr über 40 AED-Geräte im Einzugsgebiet stationiert werden. Die Schulungen erfolgten durch die ortsansässigen Rettungsdienste durch professionelle Retter. Höhepunkt war die Installation des ersten öffentlichen AED-Geräts auf dem Bahnhofplatz in Wil. Mit der grosszügigen Unterstützung des Lions-Club konnte dieses Projekt erfolgreich umgesetzt werden.
Publik machen
Für das Vereinsjahr 2009 hat sich der Förderverein zum Ziel gesetzt, weitere Standorte zu realisieren und primär, bereits bestehende Standorte besser in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Hierfür werden nachhaltig greifende Projekte angegangen. Wie dies in Zukunft aussehen könnte, zeigt das Beispiel der Firma Stihl an der Hubstrasse in Wil, welche auffällig auf ihren AED-Standort hinweisen.
Das Beispiel Sithl in Wil zeigt eine Möglichkeit für den Hinweis auf einen AED-Standort.
Mutationen im Vorstand
Die beiden Gründungsmitglieder Josef Signer und Urs Rimle gaben nach langjähriger Tätigkeit ihren Rücktritt bekannt. Neu wurde durch die Versammlung Regina Krump als Aktuarin in den Vorstand gewählt. Die weiteren Vorstandmitglieder wurden bestätigt und der bisherige Aktuar, Joachim Krump nimmt neu die Funktion des Vizepräsidenten wahr. Jahresbericht sowie die Rechnung 2008 wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt. .
mehr dazu in den Medien:
Info Wil Plus
Bericht in den Wiler Nachrichten
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Mai 2008: Für einen gemeinsamen Einsatz mit Frühdefibrillation gegen den plötzlichen Herztod
Akute Notfallereignisse mit plötzlichem Herzstillstand sind keine Seltenheit. Immer wieder werden die Rettungsdienste (144) mit Patienten konforntiert, welche die besondere Form des Herzstillstandes, das Kammerflimmern erleiden. Seit Jahres ist bekannt, dass durch eine frühzeitige Defibrillation - also dem Einsatz eines Elektroschockgerätes - die Überlebenschancen dieser Patienten erheblich verbessert werden können.
Sinn und Zweck der Förderverein Frühdefibrillation ist die Verbreitung von AED (Automatischer externer Defibrillator)-Geräten, eingebunden in die Rettungskette, in verschiedenen Regionen. Weiterer unterstützt und vermittelt er die Aus- und Weiterbildung von interessierten Personen im Bereich BLS (Basic Life Support) und an den AED-Geräten.
Mit Spenden unterstützt der Förderverein die Beschaffung von AED-Geräten und die Ausbildung der Helfer dort, wo weder die öffentliche Hand noch Private und Unternehmen in der Lage sind, sich solche Beschaffungen zu leisten.
Für die fachliche Unterstützung steht dem Förderverein eine Arbeitsgruppe zur Seite. Ein kompetenter Beirat aus spezialisierten Ärzten und weiteren Fachleuten können beigezogen werden. Der Förderverein arbeitet mit regionalen Kompetenzzentren AED der Rettungsdienste Spitalregion Fürstenland Toggenburg und dem Kantonsspital Frauenfeld sowie dessen Rettungsdienst zusammen.

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